Gero Miesenböck

Gero MiesenböckProf. Dr. Gero Miesenböck
Waynflete Professor of Physiology, Wellcome Investigator
Centre for Neural Circuits and Behaviour
University of Oxford
homepage: http://www.cncb.ox.ac.uk/people/gero-miesenboeck/

Gero Miesenböck (*1965, Braunau, OÖ) ist in Thalheim bei Wels aufgewachsen.

Ausbildung

1983 - 1991 Medizinstudium an der Universität Innsbruck
Thesis (JR Patsch: “Relationship of triglyceride and high density lipoprotein metabolism”)
1989 University of Umeå, Sweden
1992 - 1998 Postdoktorand am Memorial Sloan-Kettering Cancer Center (NY, US) mit Dr. James E. Rothman

Karriereweg

1999 – 2004 Assistant Professor für Zellbiologie und Genetik; Assistant Professor für Neurowissenschaften, Cornell University (NY)
1999 – 2004 Leitung des Labors für Neuronale Systeme, Memorial Sloan-Kettering Cancer Center (NY)
2004 – 2007 Associate Professor für Zellbiologie und für Zelluläre und Milekulare Physiologie, Yale University , School of Medicine (New Haven)
2007 – Waynflete Professor of Physiology, University of Oxford
2011 – Gründungsdirektor des Centre for Neural Circuits and Behaviour, University of Oxford

Forschung

Der Neurophysiologe hat gemeinsam mit Boris Zemelman das neue Fachgebiet der Optogenetik begründet -ein ungemein erfolgversprechendes Konzept für die Grundlagenforschung und auch für bahnbrechende Anwendungen in der Medizin.

- Mittels genetischer Programmierung (nicht nur) von Nervenzellen lässt sich deren Aktivität erstmals sichtbar machen und kontrollieren.

- Fernsteuerung neuronaler Funktionen, um die Organisation neuronaler Schaltkreise zu erkunden,

- um die Prozesse im Gehirn zu identifizieren, welche Wahrnehmung, Handeln, Emotion, Gedanken und Gedächtnis zugrundeliegen.

Liste der Publikationen des Instituts (Centre for Neural Circuits and Behaviour): http://www.cncb.ox.ac.uk/the-science/publications/

Auszeichnungen (Auswahl)

2008: Mitglied der European Molecular Biology Organization
2009: Bayliss-Starling Prize Lecture
2012: InBev-Baillet Latour Health Prize
2013: Brain Prize
2013: Jacob Heskel Gabbay Award in Biotechnology and Medicine[9]
2014: Mitglied im Ausland der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
2014: Kulturpreis des Landes Oberösterreich
2015: Fellow of the Royal Society (London)
2015: Heinrich-Wieland-Preis
2016: Mitglied der Leopoldina – Deutsche Akademie der Naturforscher
2016: Wilhelm-Exner-Medaille
2016: Massry-Preis


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