Klaus Müllen

Klaus MüllenProf. Dr. Klaus Müllen

em. Direktor am Max-Planck-Institut für Polymerforschung (Mainz), http://www.mpip-mainz.mpg.de/

Klaus Müllen (Jg. 1947) hat an Universität Köln Chemie studiert und dort seine Diplomarbeit (bei E. Vogel) gemacht. Die Doktorarbeit erfolgte an der Universität Basel (F. Gerson), wo er 1971 promovierte.

Beruflicher Werdegang

1972 – 1978 Postdoc-Aufenthalt und Habilitierung (JFM Oth) an der ETH Zürich
1977 Privatdozent ETH Zürich
1979 – 1984 Professor, Universität Köln
1983 – 1989 Professor, Johannes-Gutenberg-Universität, Mainz
1988 Ruf an die Universität Göttingen
1989 Ernennung zum wissenschaftlichen Mitglied der Max-Planck Gesellschaft, Direktor am Max-Planck-Institut für Polymerforschung, Mainz

Auszeichnungen

1993 Max Planck Forschungspreis
1997 Philip Morris Forschungspreis
2001 Nozoe-Award, San Diego
2002 Kyoto University Foundation Award
2003 Wissenschaftspreis des "Stifterverbands"
2006 Belgian Polymer Award
2008 Innovationspreis des Landes Nordrhein-Westfalen,
Nikolaus August Otto Preis
2009 The Society of Polymer Science Japan International Award
2010 The European Research Council (ERC) Advanced Investgator Grant: Nanographenes
2011 Polymer Award of the American Chemical Society,
Tsungming Tu Award, Taiwan
2012 BASF-Award for Organic Electronics
2013 Franco-German Award of the Sociéte Chimique de France,
Adolf-von-Baeyer-Medaille, GDCh,
Utz-Helmut Felcht Award, SGL Group,
ChinaNANO Award
2014 Carl Friedrich Gauß-Medaille der "Braunschweigischen Wissenschaftlichen Gesellschaft",
2014 ACS Nano Lectureship Award

Ehrendoktorate und Mitgliedschaften

Klaus Müllen erhielt Ehrendoktorate der Universität von Sofia, des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und der Jiatong University, Shanghai. Er ist Honorarprofessor der East China University of Science and Technology, Shanghai; des Institute of Chemistry Chinese Academy of Science, Beijing; und der Universität Heidelberg. Er ist Mitglied der American Academy of Arts & Sciences

Müllen ist Editor und Mitglied des Editorial Boards zahlreicher renommierter Fachzeitschriften, und Beirat wichtiger wissenschaftlicher Organisationen. Von 2008 – 2009 war er Präsident der Deutschen Chemischen Gesellschaft, seit 2013 Präsident der Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte.

Forschungsschwerpunkte

  • Graphene und Kohlenstoffmaterialien;
  • Neue Polymerisierungs-Reaktionen, incl. Methoden der organometallischen Chemie
  • Multidimensionale Polymere, funktionelle polymere Netzwerke für katalytische Zwecke,
  • Farben und Pigmente,
  • Chemie und Physik von Einzelmolekülen,
  • Materialien mit flüssigkristallinen Eigenschaften für elektronische und optoelektronische Bauelemente,
  • Biosynthetische Hybride,
  • Nanocomposite

Klaus Müllen hat nahezu 1600 Veröffentlichungen in wissenschaftlichen Fachzeitschriften (h-Faktor 110) und 60 Patente.

(Weitere Details: siehe Homepage)


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