Mikrochirurgisch verbesserte Lymphdrainage aus dem Gehirn – eine erfolgversprechende neue Strategie in der Alzheimer-Therapie?
Do, 03.09.2026— Inge Schuster
Kürzlich hat die Zeitschrift Nature über ein in China entwickeltes mikrochirurgisches Verfahren berichtet, das den Lymphfluss aus dem Gehirn erhöhen und damit die Beseitigung von Abfallstoffen des Gehirn-Stoffwechsels – u.a. der neurotoxischen ß-amyloid– und Tau-Protein- Aggregate - erleichtern soll. Diese erstmals 2020 an einem schwer an Alzheimer erkrankten Patienten durchgeführte Operation erwies sich angeblich als höchst erfolgreich, hat in China einen Hype ausgelöst und in Folge landesweit zu Tausenden solcher weitgehend unkontrollierter Eingriffe geführt. Die chinesische Regierung verlangt nun, dass derartige Verfahren nur mehr im Rahmen von klinischen Studien durchgeführt werden dürfen. Auch in anderen Ländern – u.a. auch in den USA – laufen bereits streng kontrollierte Studien, um Wirksamkeit und Verträglichkeit dieses möglicherweise erfolgversprechenden neuen Verfahren zu prüfen.






