Walter Kutschera

Walter Kutscheraemer. o. Univ.-Prof. Dr. Walter Kutschera wurde 1939 in Wien geboren (in dem Jahr als die Kernspaltung entdeckt wurde und der 2. Weltkrieg begann) und hat Physik an der Universität in Graz studiert.

1965 Promotion zum PhD in Experimentaphysik
1966 – 1993 Tätigkeiten an verschiedenen Institutionen im Ausland in Nuklearphysik, hauptsächlich in Verbindung mit Tandem-Beschleuniger:
  • Max-Planck Institut für Nuklearphysik in Heidelberg (3 Jahre)
  • Physik-Dept der TU München, Garching (8 Jahre) – Habilitation in Experimentalphysik 1978
  • Physik Dept. University Tokyo (1 jahr)
  • Physics Division Argonne National Laboratory in Chicago, USA (14 Jahre, Promotion to Senior Scientist 1986)
  • Weizmann Institute of Science, Rehovot und Rahah Institue of Physics, Hebrew University Jerusalem (1 Jahr)
1993 – 2007 o. Univ.Prof für Physik, Vorstand des Instituts für Isotopenforschung und Nuklearphysik an der Universität Wien. Errichtung des Vienna Environmental Research Accelerator (VERA) zur Beschleuniger-Massenspektrometrie (accelerator mass spectrometry – AMS), ab 2001 AMS für alle Isotopen möglich.
1999 – 2000 Präsident der Österreichischen Physikalischen Gesellschaft
2004 – 2006 Dekan der Fakultät für Physik, Universität Wien
2006 – 2007 Vizedekan der Fakultät für Physik, Universität Wien
2008 – Emeritus Prof. für Physik, Universität Wien

Auszeichnungen

2006 Großes Silbernes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich
2010 Erwin Schrödinger Preis der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
2011 Fellow der American Association for the Advancement of Science

Forschungsinteressen

„Erforschung unserer Welt“ mit Hilfe von langlebigen und auch stabilen Isotopen (10Be, 14C, 26Al, 36Cl, 39Ar, 41Ca, 44Ti, 55Fe, 59Ni, 60Fe, 81Kr, 126Sn, 129I, 182Hf, 205Pb, 210Pb, 236U, 244Pu, u.a.) unter Verwendung der Beschleuniger-Massenspektrometrie.

Untersuchungen der Atmosphäre, Biosphäre, Hydrosphäre, Kryosphäre, Lithosphäre, Kosmosphäre, Technosphäre .
Forschungsgebiete: u.a. Archäologie, Kunst, Atmosphärenwissenschaft, Atom-und Molekülphysik, Biomedizin, Umweltphysik, Forensische Medizin, Geochronologie- und –morphologie, Geophysik, Gletscherkunde, Astrophysik, Nuklearphysik, Ozeanographie, Paläoklimatologie.

Eine Auswahl aus den sehr zahlreichen Publikationen findet sich auf seiner Homepage der Webseite der Uni Wien (für die Jahre 2004-2012)


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