Wie formt uns unsere Umwelt? Auf dem Weg zu einem Human Exposome Project
Do, 09.04.2026 — Redaktion
Als vor einem Vierteljahrhundert die vollständige Sequenzierung des menschlichen Genoms und damit die Identifizierung aller Gene gelang, dachte man, dass man in Kürze auch deren Funktion besser verstehen werde. Man erwartete dann auch zu entdecken, welche Rolle einzelne Gene bei den global dominierenden nicht-übertragbaren Erkrankungen spielen. Die Hoffnung hier bald Prävention und zielführendere Therapien entwickeln zu können wich der Ernüchterung: die Genetik erklärt einen Teil des Geschehens, nicht-genetische Faktoren – individuelle Umwelteinflüsse, denen wir ausgesetzt sind und wie diese (Stoffwechsel)Prozesse im Körper beeinflussen - können offensichtlich einen weitaus größeren Einfluss auf das Erkrankungsrisiko haben. Basierend auf jahrzehntelangen US-Erhebungsdaten zu Gesundheit und Ernährung haben Forscher kürzlich die bislang wohl umfangreichste Studie über Assoziationen zwischen umweltbedingten Expositionen und gesundheitlichen Folgen veröffentlicht.




