Lebensräume

CO₂-Sequestrierung: Pflanzen von Bäumen kann der Umwelt schaden – oder sie schützen

Fr, 15.05.2026 — IIASA

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Szenarien, die mit den globalen Klimazielen im Einklang stehen, sehen in der Regel den Abbau von Milliarden Tonnen Kohlendioxid durch flächenintensive Methoden wie Aufforstung und Bioenergie mit Kohlenstoffabscheidung und -speicherung vor. Ein derart groß angelegter Einsatz flächenintensiver Maßnahmen kann negative Folgen für die biologische Vielfalt haben. Gemeinsam mit Kollegen vom Potsdamer Institut für Klimawirkungsforschung haben IIASA Forscher die komplexen Abwägungen untersucht, die mit dem Pflanzen von Bäumen zur Entfernung von Kohlenstoff aus der Atmosphäre verbunden sind und zeigen dabei auf, wie solche Maßnahmen je nach Art und Ort ihrer Umsetzung Umweltziele unterstützen oder untergraben können.*

Der rasche Niedergang der Natur ist nicht naturbedingt - Der Living Planet-Report 2018 (WWF) zeigt alarmierende Folgen menschlichen Raubbaus

Do, 08.11.2018 - 06:25 — IIASA IIASAIcon Biologie

Vergangene Woche ist der, seit dem Jahr 2000 im zweijährigen Turnus erscheinende «Living Planet-Report» des WWF veröffentlicht worden. Der frei zugängliche, 146 Seiten starke Bericht [1] zeigt ein ernüchterndes Bild, welche globalen Auswirkungen menschliche Tätigkeiten auf Tier- und Pflanzenwelt, Wälder, Ozeane, Flüsse und Klima haben. Die Art und Weise, wie wir Menschen unsere Gesellschaften ernähren, mit Energie versorgen und finanzieren, lassen die Natur und ihre uns erhaltenden Dienstleistungen an eine Grenze stoßen. Das Zeitfenster für Gegenmaßnahmen ist schmal, die Weltgemeinschaft gefordert gemeinsam den Wert der Natur, ihren Schutz und ihre Erholung zu überdenken. Unter den 59 Autoren aus 26 verschiedenen internationalen Institutionen haben auch Forscher des in Laxenburg bei Wien ansässigen International Institute for Applied Systems Analysis - IIASA - wesentlich zu dem Report beigetragen.*