Uni Wien

Bernhard Keppler

Bernhard Kepplero. Univ.-Prof. DDr. Bernhard Keppler, Jg. 1956, ist Vorstand des Instituts für Anorganische Chemie und Dekan der Fakultät für Chemie and der Universität Wien, wo er auch die Forschungsplattform Translational Cancer Therapy Research leitet.

1979 Diplom in Chemie
1981 Promotion in Chemie zum Dr.rer.nat. an der Universität Heidelberg
1984 Medizinisches Staatsexamen und Approbation als Arzt
1986 Promotion zum Dr.med.univ. am Deutschen Krebsforschungszentrum Heidelberg
1990 Habilitation für Anorganische Chemie an der Universität Heidelberg, Hochschuldozent C2
1995 Berufung zum Ordentlichen Universitätsprofessor für Anorganische Chemie an der Universität Wien
seit 1996 Vorstand des Instituts für Anorganische Chemie und Leiter der Forschungsplattform Translational Cancer Therapy Research
2001 Ruf auf ein Ordinariat der Universität Jena abgelehnt

Heinz Engl

Heinz EnglUniv. Prof. Dr. Heinz Engl ist Mathematiker, Träger zahlreicher hoher Auszeichnungen und derzeitiger Rektor der Universität Wien. Engl ist seit 1988 Ordinarius für Industriemathematik an der Universität Linz, seit 2002 Wissenschaftlicher Leiter des Kompetenzzentrum Industriemathematik (IMCC, Linz) und seit 2003 Leiter des Johann Radon Instituts (Computational and Applied Mathematics) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Forschungsgebiete: Inverse und inkorrekt-gestellte Probleme, Industriemathematik

Engl wurde am 28. März 1953 in Linz geboren.

Ausbildung

1971 Reifeprüfung am Bundesgymnasium, Linz
1975 Sponsion, Technische Mathematik, Universität Linz
1977 Promotion, Universität Linz (sub auspiciis praesidentis)

Wissenschaftliche Laufbahn

1979 Habilitation für das Fach Mathematik, Universität Linz

Franz Kerschbaum

Franz KerschbaumA. Univ. Prof. Dr. Franz Kerschbaum, Jg. 1963, lehrt seit Anfang 2001 beobachtende Astrophysik am Institut für Astronomie der Universität Wien. Die zentralen Forschungsgebiete umfassen die Spätstadien der Sternentwicklung, astronomische Instrumentenentwicklung mit Schwerpunkt Weltraumexperimente sowie wissenschaftshistorische Fragestellungen. Längere Forschungsaufenthalte führten ihn unter anderem nach Frankreich, Schweden, Spanien und Chile. Beratende Tätigkeiten führt Franz Kerschbaum für eine Vielzahl von renommierten internationalen Einrichtungen, Universitäten und Fachzeitschriften durch. Eine wichtige Ergänzung seiner Arbeit stellen Ausstellungen, populäre Artikel und Vorträge, Medienarbeit sowie interdisziplinäre Projekte dar.

Karl Sigmund

Karl Sigmundo. Univ. Prof. Dr.Karl Sigmund (Jg 1945) hat an der Universität Wien Mathematik studiert, nach mehreren Auslandaufenthalten und einer Berufung an die Universität Göttingen ist Karl Sigmund seit 1974 Ordinarius für Mathematik an der Universität Wien. Sigmund ist Träger zahlreicher Auszeichnungen und Mitglied hochrangiger Gesellschaften. Wissenschaftliche Schwerpunkte: Ergodentheorie und dynamische Systeme; später biomathematische Themen: Populationsdynamik, Populationsökologie und Populationsgenetik, evolutionäre Spieltheorie und Replikator-Gleichungen; Evolution von Kooperation in biologischen und menschlichen Populationen mittels evolutionärer Spieltheorie. Publikationen: http://homepage.univie.ac.at/karl.sigmund/

Curriculum Vitae Karl Sigmund

* Juli 26, 1945, Gars am Kamp, Niederösterreich. Verheiratet mit Anna Maria Sigmund; Sohn Willi

Schule: Lycée francais de Vienne, bac’ 1963

Studium: 1963-1968 Mathematisches Institut, Universität Wien
PhD 1968
Habilitation 1972

Postdoc: 1968-69 University of Manchester

Peter Christian Aichelburg

Peter Christian AichelburgUniv.-Prof. i.R. Dr. Peter Christian Aichelburg wurde 1941 in Wien geboren und hat die Volksschule in Wien und Ascona (Schweiz), das Gymnasium in Caracas (Venezuela) und Barbados (British-Westindien) besucht. Nach der Matura (1959) studierte er Physik und Mathematik an der Universität Wien, verfaßte seine Doktorarbeit über „Das Anfangswertproblem eines harmonischen Oszillators im Strahlungsfeld“ (Anleitung: Walter Thirring) und promovierte 1967 zum Dr.phil.
Er habilitierte sich 1974 für Theoretische Physik, war Assistent am gleichnamigen Institut der Universität Wien und wurde ebendort 1980 außerordentlicher Professor und 2000 ordentlicher Professor.

Aichelburg ist langjähriger Vorsitzender des Kuratoriums des Europäischen Forums Alpbach, welches die jährlichen Alpbacher Seminare gestaltet.

Gastprofessuren und Forschungsaufenthalte an Universitäten und Forschungsinstituten u. a.:

  • International Centre for Theoretical Physics (ICTP), Trieste, Italien (1968 –1969)

Peter Schuster

Inge SchusterEm. Univ. Prof. Dr. Peter Schuster, Jg. 1941, studierte an der Universität Wien Chemie und Physik, war langjähriger Ordinarius für Theoretische Chemie und Leiter des Computerzentrums in Wien, Gründungsdirektor des Instituts für Molekulare Biotechnologie in Jena, Vizepräsident und Präsident der ÖAW sowie Mitglied höchstrangiger Akademien. Forschungsschwerpunkte: Theorie der: chemischen Bindung, Dynamik, molekularen Evolution, Struktur/Funktion von RNA und Proteinen, Netzwerke.

1959 – 1967 Studium der Chemie und Physik an der Universität Wien,
Ph.D. sub auspiciis praesidentis
1968 – 1969 Postdoctoral Aufenthalt; Max Planck Insitut für Physikalische Chemie in Göttingen, Deutschland
Von dann an Zusammenarbeit mit Prof. Manfred Eigen
1971 Habilitation in Theoretischer Chemie an der Universität Wien
1972 Berufung Lehrstuhl Theoretische Chemie, TU Berlin
1973 – 2009 o. Prof. Theoretische Chemie, Universität Wien

Metallverbindungen als Tumortherapeutika

Icon Medizin18.01.2012 (ots/PRNewswire): Internationale Pressemeldungen berichten über den erfolgreichen Abschluß der klinischen Phase I Studie mit einem neuartigen, auf dem Metall Ruthenium basierten, Tumortherapeutikum, NKP-1339. Diese, an bereits austherapierten Patienten mit soliden, metastasierten Tumoren durchgeführte Studie, zeigte beeindruckende Anti-Tumor-Wirkung bei einem guten Sicherheitsprofil. Entwickelt wurde NKP-1339 von Bernhard Keppler, Anorganisches Institut der Universität Wien im Rahmen eines gemeinsamen Projekts mit der Medizinischen Universität Wien

SB: Der Einsatz von Metallen in der Medizin ist bereits bei antiken Kulturen zu finden – auf Gold und Silber basierende Heilmittel gab es bereits vor mehr als 4000 Jahren im alten China und Indien, Quecksilber und Arsen haltige Arzneien in der griechisch-römischen Antike. Wie diese Metalle wirkten und welche Bedeutung Metalle als Bestandteile der belebten Natur überhaupt haben, war zweifellos unbekannt.

Bernhard KepplerBK: Bis Anfang des 20. Jahrhunderts dachte man, dass Metalle und andere sogenannte anorganische Elemente keine oder nur wenig Bedeutung für die belebte Natur haben. Heute weiß man, dass viele dieser Elemente im Zentrum des Lebens stehen: Metalle sind essentiell für die Funktion von lebenswichtigen Enzymen (in einem 2009 erschienenen Artikel in Nature bezeichnet J. Finkelstein nahezu 50 % unserer Enzyme als Metallproteine) und von Transportproteinen.

Gekürzte Fassung der Inaugurationsrede des Rektors der Universität Wien, Heinz W. Engl am 3.Oktober 2011

Heinz EnglEin Rektor übernimmt die Universität von seinem Vorgänger und hat die Verpflichtung, dieses Erbe pfleglich zu behandeln, weiter zu entwickeln und an den Nachfolger oder die Nachfolgerin zu übergeben. Diese Aufgabe erfülle ich gemeinsam mit meinem Team: Prof. Susanne Weigelin-Schwiedrzik, Vizerektorin für Forschung und Nachwuchsförderung, Prof. Heinz Faßmann, Vizerektor für Personalentwicklung und Internationale Beziehungen Prof. Christa Schnabl, Vizerektorin für Studierende und Lehre, Dr. Karl Schwaha, Vizerektor für Infrastruktur.

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